Brüssels Sehenswürdigkeiten – Sehen und erleben

Ein besuch in Brüssel wäre komplett, ohne sich den Grand Place, der seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, anzusehen. Dieser Große Markt wurde Ende des 17. Jahrhunderts durch französische Truppen nahezu vollständig zerstört, woraufhin er mit einer geschlossenen barocken Fassadenfront wieder aufgebaut wurde.

Des Weiteren dürfen sich das gotische Rathaus im alten Zentrum nicht auslassen. Der anmutige Turm des Rathauses entstand Ende des 15. Jahrhunderts und gilt aufgrund seines reichen Dekors als Glanzstück der Brabanter Gotik. Bei einer Ballonfahrt lässt sich die vergoldete Statue des Erzengels Michael, der mit einem Drachen kämpft, besonders gut bestauen. Michael ist der Patron der Stadt. Das Wahrzeichen Brüssels allerdings ist ein pinkelnder barocke Knabe, das Manneken Pis. Kathedrale Saint Michel, die Nationalkirche des Königreichs Belgiens besitzt zwei knapp 70 m hohe, stumpfe Türme. Glanzvolle Glasfenster aus dem 16. Jahrhundert machen sie zu einem Publikumsmagneten.

Doch auch neuere Bauten sind ihres Besuches würdig. Das einzigartige, 102 Meter Atomium wurde zur Weltausstellung 1958 errichtet. Es veranschaulicht ein Eisenmoleküls um das 165-milliardenfache vergrößert.

Wie eingangs beschrieben, strotzt Brüssel nur so vor Internationalität. Deshalb bleibt zuletzt noch der berühmte Miniaturpark der Stadt zu erwähnen, der die bekanntesten Gebäude und Wahrzeichen Europas präsentiert. Es ist so als flögen sie mit dem  über 80 Städten und könnten 350 Häuser bewundern. Letztlich aber kann nichts so eindrucksvoll sein wie das Original. Deshalb sollten sie es sich nicht entgehen lassen einen Heißluftballon oder einen Hubschrauber zu chartern und Brüssel aus der Vogelperspektive zu bestaunen.